Es gibt auch zum Glück deutsche Journalisten,
die exakt das Marktgeschehen wiedergeben. Unsere bekannten
Wochenmagazine sowie Internetportale schreiben leider immer nur halbherzig recherchiert
irgendwelche Halbwahrheiten bis hin zum kompletten Unsinn. Die wollen
wohl lieber, dass der Deutsche hier an der Küste für horrendes Geld
investiert und das Kapital im Ländle bleibt.
Hier der Artikel vom CAPITAL Immobilienkompass:
Purzelnde Preise im krisengebeutelten Spanien haben das Interesse von
Käufern aus dem Ausland geweckt. Aber nur einfache Lagen und schlichte
Objekte verlieren noch an Wert, Topstandorte werden schon wieder teurer.
Jäger und Sammler sind in Spanien unterwegs. Und sie sind
gierig. Von Dénia bis Alicante berichten Marktbeobachter von Ausländern,
die Schnäppchen wittern. „Täglich gehen bei uns Anrufe von Leuten ein,
die sich auf unserer Internetseite bereits ein Haus ausgesucht haben,
aber erst in den Flieger steigen wollen, wenn der Preis um weitere 25
Prozent gesunken ist“, sagt Makler Andreas Schaich aus Dénia. Aber die
Hoffnung auf leichte Beute trügt. Schaich warnt vor zu hohen
Erwartungen. „Die wenigsten Verkäufe haben mit der Bankenkrise zu tun.“
Dabei scheint auf den ersten Blick betrachtet alles klar:
Überall in Spanien sind die Immobilienpreise eingebrochen. Laut
staatlichem Statistikinstitut war der Quadratmeter Wohnfläche diesen
Sommer durchschnittlich 30 Prozent weniger wert als vor fünf Jahren.
Allein im ersten Quartal 2012 purzelten die Preise um 12,6 Prozent –
schneller als je zuvor seit Krisenausbruch. Denn die Banken müssen auf
Druck der EU seit diesem Jahr ihre Bücher bereinigen und Immobilien aus
geplatzten Krediten im geschätzten Wert von 85 Mrd. Euro loswerden.
Die spanische Nationalbank rechnet erst ab 2013 mit Entspannung.
Und Pessimisten wie der Finanzanalyst Borja Mateo prognostizieren
sogar bis Ende 2014 weitere Preiseinbrüche.
Aber: Im Jahr 2011 sind die Investitionen von Ausländern nach Angaben
der spanischen Staatsbank im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent
gestiegen – mit knapp 5 Mrd. Euro kletterte der Umsatz fast auf den
Stand von 2008.
Der Grund für den scheinbaren Widerspruch: Vieles, von dem, was
in allgemeinen Statistiken erfasst wird, ist für ausländische
Investoren nicht interessant. „Bei den Immobilienbeständen der Banken
handelt es sich hauptsächlich um Apartments in Not geratener
Hypothekennehmer“, sagt José García-Montalvo, Wirtschaftsprofessor an
Barcelonas Universität Pompeu Fabra. Die sprechen ausländische Kunden
aber kaum an.
Zudem wurden in Boomzeiten viele Projekte einfach am Bedarf
vorbeigeplant – so wie die Siedlung Puerta del Sol, ein Neubaugebiet des
andalusischen Städtchens Conil de la Frontera an der Costa de la Luz.
Nur ein Dutzend Wohnungen habe er in den vergangenen zwei Jahren
verkauft, sagt Celestino Aragón, Teilhaber der Bauträgerfirma
Oceanterre. 51 sollten es sein. Für die leer stehenden Objekte muss
Aragón tief in die Tasche greifen. „Allein das Hausgeld war auf 50 Euro
im Monat pro Wohnung veranschlagt“, sagt er.
Der Blick vom Balkon der Musterwohnung offenbart den Grund für das
Dilemma: Hier ist weit und breit nichts los; wer zum Strand will, muss
20 Minuten laufen. Das ist selbst Schnäppchenjägern zu weit. Die
kommen, gucken – und sind wieder weg. Obwohl die Preise seit
Verkaufsstart um 40 Prozent runtergerauscht sind und die billigste
Wohnung derzeit nur noch 145.000 Euro kostet.
Andere, bessere Objekte seien oft unverkäuflich, weil sie nach
krisenbedingtem Leerstand ungepflegt oder heruntergekommen aussähen,
sagt Peter Schnatz von Engel & Völkers in Jávea an der Costa Blanca.
„Wenn Sie in der spanischen Sonne einen Garten drei Jahre lang nicht
pflegen, ist das tödlich.“
Gute bis sehr gute Lagen hingegen ziehen wieder Käufer an. Auf
den Balearen geht die Entwicklung sogar noch weiter. Auf Mallorca
stabilisieren sich die Preise schon seit 2010, gute bis sehr gute Lagen
ziehen wieder an. Aufwärts geht es auch beim Nachbarn Ibiza: Hier werden
vor allem hochwertige Anwesen nachgefragt, erzählen die Inselmakler.
Und aus Marbella berichtet Smadar Kahana vom Engel & Völkers-Büro:
„Im ersten Halbjahr 2012 hatten wir so viele Abschlüsse wie seit 2006
nicht.“
(C) Capital Immobilienkompass
Auch andere Meldungen verdeutlichen diese Tatbestände:
Immobilienmarkt in der Provinz Alicante zieht an!
Der Immobilienmarkt in der
Provinz Alicante wird von den
Ausländern
getragen.
Nach Schätzungen der Experten des
Bauträgerverbands Provia
werden Nichtspanier bis Ende des Jahres voraussichtlich
zwei Milliarden
Euro in den
Wohnungs- und Häuserkauf der Provinz
investieren.
2011 belief sich die Summe auf gerade mal 1,3 Milliarden Euro.
Bei uns im Verbund bei ATLAS International sind es auch insbesondere die Skandinavier, die das neue moderne Design der Neubauten lieben und auch langsam steigende Preise an der Costa Blanca in Kauf nehmen.Die Steuererhöhung bei Neubauten zum 01.01.2013 war natürlich auch ein Anreiz, noch in diesem Jahr zu kaufen.
Bei Fragen zu besonders interessanten Objekten an der Costa Blanca schreiben Sie mir unter
niendieker(at)atlasinternational.com oder rufen Sie jederzeit an unter (05132) 887 332. Meine Website finden Sie unter
http://www.auslandsimmobilienspezialist.de
Andreas Niendieker
ATLAS International Deutschland
http://www.atlasinternational.com
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